In 7 Tagen 2 Stunden 17 Minuten plantschen wir im GOLFO DI GENOVA
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Einkochmarathon
Tue|30|Jun 19:00 Küchenfee kommentieren (0)

Da es nie genug Marmelade & Co. geben kann, von links nach rechts: Marillen-Rosmarin-Chutney (wird wohl bei einem Versuch bleiben), Relish Provencal (nicht übel), Apfel-Zimt Marmelade (kann man nie genug haben - vor allem für Palatschinken und Pancakes), in der Mitte die Rest der Erdbeer-Orangen-Marmelade (da muss nochmal nachgekocht werden - Eigenlob stinkt, aber die war genial), dann eine exotische Mischung (Pfirsisch, Marille, Ananas und noch so einiges - seehr lecker) und dann noch Kirsche-Zitrone.



Zweite Chance
Mon|29|Jun 10:53 Seelenleben kommentieren (0)

Ich bin einfach nur müde, doch es gibt zu viel zu tun. Irgendwas ist ja immer. Einfach nur mal die Füsse hochlegen. Vor allem ohne schlechtes Gewissen, weil irgendwas zu tun oder irgendwer zu kontaktieren ist oder weil irgendeine Entscheidung ansteht.

Wobei mir die Entscheidungen derzeit am schwersten im Magen liegen. Ich habe keine Ahnung wo es hingehen soll. Ich bin völlig leer, was diese Thema angeht. Totales Hohlraumsausen. Der Hase fragt mich, ob es denn für mich persönlich eine Rolle spielt, keinen Uni-Abschluss zu haben? Jein. Ich für mich hätte schon gerne den Magister gehabt, aber hätte ich es nur für mich gemacht, dann wäre es wohl nie in Wirtschaft gewesen. Nö, jetzt folgt keine Schwarze Peter-Verteilung. Warum ich damals dann die Entscheidung in diese Richtung getroffen habe? Ich weiß es nicht mehr genau. Vernunft zu einem Teil, Angst zu einem weiteren, schlechte Info über Alternativen, Gefallen wollen, Erwachsen sein wollen... Die Summe aus allem. Aber Angst war sicher ein großer Teil: Nämlich in etwas zu versagen, an dem das Herz hängt. Jetzt habe ich Jahre in eine Sache investiert, die mir nicht wirklich entspricht und an der ich nun auch gescheitert bin.

Was bleibt ist die selbe Situation wie vor 10 Jahren: Gerade die Matura und einen Sommer Zeit sich zu überlegen, wie es weitergehen soll.


Overkill
Thu|25|Jun 23:58 BLOG kommentieren (0)

Herr Hase und meiner einer beim Metro. Das ist wie der Hutmacher und Alice auf LSD. Die Farben, die Größen, die Mengen. Herrlich. Ein Rausch an Farben und Eindrücken. Aber man ist nicht so unangenehm reizüberflutet wie in einem normalen Riesen-Supermarkt, weil a) hier einen keine nervige Musik zududdelt und b) hier viele Packungsgrößen für den Otto-Normalverbraucher so wie so nicht in Frage kommen, es sei denn man füttert eine griechische Großfamilie mit allen Tanten, Onkeln und Cousinen durch. Die Toblerone ist dort fast so hoch wie die schweizer Berge selbst, mit einzelnen Salzpackungen könnte man locker das Mittelmeer in ein neues Rotes Meer verwandeln, im Nutella-Glas würde man am Frühstückstisch seinen Erstgeborenen verlieren. Wir haben uns neben vielen Ahhhsss und Ohhhhhs (meist) mit den kleinen Größen begnügt und kauften sogar beim Einweggeschirr Bio. Mein Lieblings-Oh mit den glänzesten Augen hatte ich aber beim Fleischeinwickelpapier: Das Papier, in dem man seine Wurstsemmerl und Aufschnitt ausgehändigt bekommt. Mit Retromuster. So schön. So nutzlos, wenn man nicht gerade Fleischhauer ist. Nachdem ich so wie so ans Umschulen denke...
Die Moral von der Geschicht: Ich hab das Papier nicht bekommen, aber der Hase schwimmt vergnügt in seinen 1125g Maoam Krachern.


Hexenkessel
Thu|25|Jun 10:36 Küchenfee kommentieren (0)

Nachdem ja prüfungsbedingt in Küche & Heim Leerlauf geherrscht hat, wird seit gestern Abend wieder gewischt, dekoriert und eingekocht. Bei der Kirschmarmelade hoffe ich aber noch, dass sie fest wird. Der Bio-Gelierzucker will nicht ganz so wie ich und die Marmelade schwappt mehr wie Saft durchs Glas. Außerdem finde ich den Bio-Zukcer auch süßer als den herkömmlichen. Nö, da werde ich wieder in altbekannte Gefilde zurückkehren. Sonst warten in den nächsten Tagen noch:


- 3 verschiedene Chutneys (Provenzalisch, Ananas-Curry, Marille-Rosmarin)

- Apfel-Zimt-Marmelade und noch mehr von der Erdbeer, weil die schon fast wieder aus ist

- Großeinkauf zuerst für Fischerei- und fürs Camping-Wochenende

- Kleinzeug für die Sommerdeko nähen (weil die Haustür ist seit gestern furchtbar nackt)- Min. drei Taschen stehen noch vor Italien an

- A pro pos Italien: Ich muss noch ein Hotel in Verona reservieren!

- Und dann sonstiger Kleinkram und Koordinationsbedarf, der so ansteht

Na servas!

Rekord
Tue|23|Jun 21:45 Studentenleben kommentieren (0)

In 2 Stunden und 20 Minuten neun Jahre in die Tonne getreten. Das mach mir mal einer nach. Neun Jahre Blut, Schweiß und Tränen umsonst. Für die Suche nach Alternativen fehlt mir aktuell der Nerv und mein Magengeschwür soll sich auch einmal ausruhen dürfen. Aber für irgendwas wird das Ganze wohl gut sein. Schwachsinniger Trost.

50 Stunden...
Sun|21|Jun 18:24 Studentenleben kommentieren (0)

... sind es noch. So um den Dreh. Dann ist diese Prüfung hoffentlich Geschichte. Meine Laune sinkt proportional dazu. Das liegt erstens am schlechten Schlaf, der mit dem Heranschleichen des Prüfungstermins exponentiell unruhiger wird und zweitens mit einer hoch professionellen totalen Prüfungspanik-Grundeinstellung. Ganz zu schweigen von der großen Frage: "Und was kommt dann?" Ich versuche dann weiter die perfekte Balance zwischen Bachblüten und Red Bull zu erarbeiten.

Lösungsweg-Mantra
Thu|18|Jun 20:23 Studentenleben kommentieren (0)

Lös die Beispiele mit Hirn, Andrea, mit Hirn! Enthusiasmus ist gut, aber ein bisschen mehr Überlegtheit würde nicht schaden. Hrmpf.

Countdown
Wed|17|Jun 23:22 Studentenleben kommentieren (0)

Sechs Tage noch. In Zahlen: 6. Ich wünsch mir nur noch, dass es vorbei ist, weil

1) die Spannung langsam unerträglich wird,

2) sich die Nachbarn über meinen Lernhut lustig machen,

3) ich sonst bald wirklich durch die Gegend rolle und

4) es langsam wirklich Zeit dafür ist.


Uninformiert
Mon|15|Jun 16:12 BLOG kommentieren (0)

Schwüles Wetter ist schlecht fürs allgemeine Karma und macht das Hirn mürbe. Ich hoffe es zumindest für die Telefonfrau des AMS. Es war Runde 225 zwischen mir und der Arbeitslosigkeitsverwaltungsagentur. Diesmal: "Warum muss ich schon wieder bei Ihnen antanzen, wenn ich a) keinen Bezug habe und b) jetzt auch selber kranken- und pensionsversichert bin?"

Punkt a) war der Telefonstimme wurscht, bei Punkt b) bekam sie es nicht auf die Reihe, dass, wenn im Falle einer Selbstversicherung das AMS weitere Ersatzzeiten für mich rechnet, hier doppelt gemoppelt wird. Nachdem sie darauf bestand, dass auch bei einer Geringfügigkeit Ersatzzeiten bestehen, hat sie meine Frage nach dem dann herrschenden Berechnungsschlüssel komplett aus der Fassung gebracht. Und nein, einfach eine Terminverschiebung um zwei Tage löst das Problem nicht von selber. Also doch auf zum AMS-Termin. Mit Spannung erwarte ich die Auskunft meiner Beraterin zu diesem Thema und man stelle sich vor...

...sie weiß es auch nicht. Sehr fein, weil das alles zu bestimmten Folgen in Bezug auf Schulungsmaßnahmen usw. weiter führt.

Alles in allem ein Hoch auf das private Netzwerk, das bis in die Pensionsversicherungsanstalt reicht und dort nur ein kurzes Lachen ausgelöst hat. Nur eine Stelle ist möglich! AMS Adieu!


Männerromantik
Tue|09|Jun 22:31 BLOG kommentieren (2)

Ich mag Western eigentlich nicht. Ich kenne ad hoc auch keine Frau die bei Western "Jööö, sind die toll!" schreit. Genauso wie kein Mann bei Dirty Dancing in Verzückung gerät. Klischee´-Erfüllung? Mag sein. Jetzt sitzte ich mit dem Hasen vor dem Fernseher und schau Kevin Costner und Robert Duvall dabei zu wie sie sich durch die Prärie schlagen, fluchen und schweigen. Der Mann neben mir lebt dabei mit, als ob er jeden Schlag selbst plazieren würde. Er erklärt mir ungewohnt wortreich die Welt des Wilden Westens. Wie Männer sie eben sehen. Ganz kann ich mir das Schmunzeln nicht verkneifen. Cowboys als Projektionsfläche für den modernen Mann. So wollen sie sein: Rau, staubig, ungebunden, stahlhart. Männerromantik eben. Jetzt weiß ich auch, warum beim Hasen Broke Back Mountain nicht funktioniert hat.

Problemlösung a la Ottakring
Thu|04|Jun 14:34 Seelenleben kommentieren (3)

Gibt es in Ottakring Differenzen über das Empfinden von Lautstärke im Hof oder auf der Straße, gibt es hier nur eine zulässige Methode. Zuerst ein beherzter Blick aus dem Fenster, um den/die Übertäter auszumachen. Bei vorhanden Vorhängen/Jalousien müssen diese natürlich mit entsprechenden Schwung vorab entfernt werden. Als nächstes folgt das energische Abräumen der Fensterbank, um eben solches öffnen zu können. Noch ein Blick hinaus, den Übeltäter ins Visier nehmen, die Augen zu einem Schlitz zusammenziehen, damit man möglichst bedrohlich aussieht und dann ein saftiges "A Ruah jetzt! Dos kanns ja net sein!" runterbrüllen. Eventuelle Diskussionen mit dem Überltätern, weiteren Nachbarn, die ebenfalls an den Fenstern hängen, miteinkalkulieren. Ja, hier ist alles ein bisserl direkter als in der Josefstadt, in der man vornehm Störungen ignoriert hat. Ich glaube, deswegen lebt man hier ein wenig entspannter und freundlicher.

Karusell
Mon|01|Jun 17:38 BLOG kommentieren (0)

Seit dem Aufwachen habe ich eine Dauerkarte im Kettenkaruesell gewonnen. Nö, nicht der Kreislauf, sondern grandioser Weise wieder einmal die Wirbelsäule, das alte Luder. Ich fahr in einer Tour rauf und runter, was das Kochen, Lesen, Tippen und vor allem das Wasser in das Glas bekommen zu einer fast dschungeltauglichen Aufgabe werden läßt. Wilde Pratererlebnisse in Ottakring.

Männerbegleitung
Sat|30|May 00:39 Seelenleben kommentieren (0)

Die beste Begleitung für ein heißes Bad, um der Kälte bei diesem Schmuddelwetter zu entgehen, ist ein Achtel Skoff. Himmlisch.

Ärgerlich
Wed|27|May 11:38 Seelenleben kommentieren (0)

Ich entwickle langsam eine Abneigung gegen Handwerker. Nicht direkt gegen die Handwerker selber, aber gegen die Firmen, die die Termine koordinieren. Bei uns im Haus ist seit zwei Monaten gang und gebe, dass einfach mal Handwerker reinschneien. Neuester Coup: Die Klospülung muss gedämmt werden, weil sie angeblich im Keller (!) zu laut ist. Wer ständig im Keller ist, sollte sich mal lieber Gedanken über sich, als über eine laute Klospülung machen - aber das nur am Rande.

Seit letzten Mittwoch habe ich hysterische Anrufe in Abwesenheit auf meinem Handy. Ich war vor und zwischen dem Fenstertag viel unterwegs, viele Termine. Keine Nachricht auf meiner Mobilbox, was denn so wichtig sei. Solche Dinge rutschen auf meiner persönlichen Prioritätsliste dann nach ganz unten. Weil eben hysterisch. Über 10 Nachbarschaftsecken vernehme ich dann, dass es wohl ums Klo gehen würde. Sehr fein, also nix Weltbewegendes.

Heute ein Zettel an der Tür, mit zwei Nummer drauf zwecks Terminvereinbarung. Ist ok, machen wir. Später ein Läuten an der Tür zwei Hünen davor, die Einlaß begehrten, um das Klo zu dämmen. Nein, sicher nicht! Weil, erstens stehe ich nicht auf Überfall-Kommandos (den Spaß hatte ich schon beim Bad, inkl. viel Dreck, weil Ismail vom Vorarbeiter husch-husch eingepeitscht wurde, während der doof glotzte. Die grandiosen Kommentare des Bauleiters spare ich mir jetzt) und zweitens weil ich allein in der Hütte keine wildfremden Menschen drinnen haben will. Meine Ansage "Mein Mann wird sich bei ihrer Firma melden und einen Termin vereinbaren!" ist erst beim dritten mal angekommen. Heute noch Termin? Morgen Termin? Wir werden sehen. Aber im Grundegenommen ist mir das Klo scheißegal - da hab ich bei weitem andere Sorgen.


28
Sun|24|May 17:20 BLOG kommentieren (0)

Und gefühlt kein Stückchen weiser, sondern nach Torte und Eis sicher schwerer.

Paradox
Mon|18|May 17:46 BLOG kommentieren (1)

Hmmm...Schrieb mir doch der Ferienappartement-Vermieter per E-Mail, dass er mich leider nicht per Telefon kontaktieren könne. Ich frage mich noch immer, warum er dies dann nicht per E-Mail tat, da er mir ja auf diesem Wege mitzuteilen pflegte, dass er mich telefonisch nicht erreichen konnte. Tja.
Egal, wir haben ohnehin schon etwas anderes gefunden.

Erdbeermund
Wed|13|May 10:35 BLOG kommentieren (0)

Solches Schmuddelwetter verlangt nach Farbe. Daher habe ich mir alle verfügbaren Erdbeeren geschnappt, damit sie ein wenig hübsch vor der Kamera posieren. Sie waren sehr begeistert von dieser Idee und haben ihre frechste Seite präsentiert, die Früchtchen.





OMG
Tue|12|May 19:41 Studentenleben kommentieren (0)

Nur um diesen historischen Moment festzuhalten: Ich schreibe wirklich an meiner Diplomarbeit.

Gestatten, Frau Büro
Wed|06|May 22:25 Arbeitstier kommentieren (0)

Zur Abwechslung wieder den ganzen Vormittag am Telefon verbracht, in Kooperation mit Frau Nachbarin.
- Hausverwaltung: Weil warum zahlen wir Kaltwasser extra? Vor allem bei den Betriebskosten

- Reinigungsfirma: Was verstehen Sie bitte unter Putzen? Vor allem bei den Betriebskosten

- Wärmelieferant: Wie berechnen Sie bitte ihre Leistungen? Nein, diesmal nicht wegen den Betriebskosten, sondern weil die neue Wohnung energietechnisch doppelt so viel kostet wie die alte und 30m2 kleiner ist?

-UPC: Wie lange dauert das noch mit dem Datenbankfehler? Wir reden erstaunlicher Weise vielleicht doch von Wochen... Tja, das schreit nach Alternativen...

-Drei: Weil ich schon dabei war, Prüfung von Tarifen und Wechselbarrieren. Da wird wohl auch ein neuer Tarif fällig werden.

Ich bin doch ein Büro.

Fadenspannung
Tue|05|May 16:58 Arbeitstier kommentieren (0)

Da die Tante mit dem Nähvirus angesteckt wurde, muss die Nichte zum Geburtstag die ersten kreativen Gehversuche ausbaden.



Imagekorrektur
Thu|30|Apr 16:33 Werbung kommentieren (0)

Mittlerweile sind wir bei Stufe 5 von 6 angelangt. Ohne große Panik jetzt, aber man sollte die Lage im Auge behalten, weil es könnte vielleicht doch noch ernst werden. Und welche Nachricht ereilt uns gestern? Eine Imagekorrektur für die Schweinegrippe. Neue Grippe heißt sie jetzt. Politisch korrekt. Damit sie keine Auswirkungen auf den Verkauf von Schweinefleisch hat. Man soll ja nix falsch verstehen oder gar Querbezüge aufkommen lassen. Also, please welcome the novel flu virus formaly known as swine flu.

Gehts noch?



Kicher
Wed|29|Apr 12:40 BLOG kommentieren (0)

Ich bin ja bekanntlich ein hervorrangender Raunzer. Wäre Raunzen olympisch, ich hätte Medaillien...Doch ich habe wieder einmal zu recht geraunzt.

Seit 2. Jänner 2009 bin ich arbeitslos gemeldet, dank Umzug mit einem Wechsel des zuständigen AMS. Im ersten AMS hat man gar nix mit mir anzufangen gewusst, man hielt es nicht einmal notwendig, mich zu informieren wie denn die Sache "Arbeitslosogkeit" abläuft. "Sie bekommen dann halt den Bescheid." Tja.

Neues AMS, neues Glück. Nach über 4 Monaten Arbeitslosigkeit bekomme ich ein Schreiben zu einer IT-Informationsveranstaltung für Frauen (!). Nach Rückfrage bei meiner zuständigen Betreuerin, die ich noch nie gesehen habe, weil das Numemrn-Zieh-System eben nicht wirklich funktioniert, als erstes Verwunderung ihrerseits:
"Haben Sie das Schreiben von uns bekommen?"

"Öh ja. Da ist sogar ein gaaaanz großes AMS-Logo drauf."

"Ach ja....Dann gehen Sie halt hin."

"Aber was findet da statt? Werden Berufe vorgestellt oder geht es um Programme?"

"Gehen Sie einfach hin! Da eröffnen sich immer neue Perspektiven. Und wir wählen das schon so aus, dass es zu ihrem Profil passt."

Aha.

Da stand ich heute nun - mit ca. 25 anderen zwangsverpflichteten Frauen. Die Spannung auf das da kommende war gewaltig. Wussten Sie schon, dass man Excel-Listen zur Lagerverwaltung nutzen kann? Dass man Photoshop und Flash in sieben Wochen so lernen kann, dass man da eine ur super Zusatzqualifikation hat - und der Webdesigner ist dann gar nicht mehr weit? Dass Windows Vista ein bisserl bunter als XP ist? Und nein, Kurse für Datenbankprogramme gibt es derzeit nicht. Kennen Sie Amazon? Ich hab nur noch drauf gewartet, dass die engagierte Dame eine Kasperl-Figur auspackt. Einwände anderer Frauen, dass sie nach vielen Kurse trotzdem keinen Job gefunden haben, taten ihr übriges zur Stimmung. Schön war auch die Gender-Platitüde, dass Frauen viel flexibler wären. Wir hätten es ja im kleinen Finger, das mit dem Mulit-Tasking. Deswegen hat es ja auch so gut geklappt die Power-Point-Präsentation auf den Bildernschirm-Modus zu legen. F5. Einfach nur F5 drücken.

Ich war nach einenhalb Stunden Zeitverschwendung so schlau wie zuvor. Ich will noch immer nicht Netzwerkadministratorin oder Webdesignerin werden und Anwenderin bin ich schon lange. Und schön, dass die ganzen Kurse eh aus allen Nähten platzen - solange es hilft die österreichische Arbeitslosenstatistik gegenüber der EU-Statisitik zu beschönigen, ist ja wenigstens ein paar Leuten geholfen.



London
Fri|24|Apr 10:22 BLOG kommentieren (1)

Die 4 Tage London sind viel zu schnell vergangen. Das typisch englische Wetter hat uns nur kurz am Freitag erwischt. Sonst Sonnenschein und kühler Wind - Tatsachen, die die Briten nicht davon abgehalten haben die Sandalen auszupacken und ihren Zehen eine Runde Frühlingsfreiheit zu gönnen. Bibber.

Tag 1
Ankunft in Heathrow. Ich hasse landen in Heathrow. Das ist immer holprig. Nachdem wir den Kampf mit halb-kaputten Fahrscheinautomaten gewonnen hatten, stand dem Weg nach Kensington nichts mehr im Wege. Das Hotel war überraschend...hm...nennen wir es russisch. Also nicht das Hotel, sondern die Belegschaft. Nicht minderfreundlich, aber der Akzent war nicht von schlechten Eltern. Nach der frühmorgentlichen Jagd nach dem Flughafenbus in Wien, gabs die Fortsetzung in London - die Jagd nach Essen. Dabei haben wir viele interessante Ecken rund um die Old Street entdeckt, bis wir schließlich in Jamie Olivers Fifteen gelandet sind (O-Ton Hase: "Gleich um die Ecke." Und es waren viele Ecken). Das Lokal selber ist ziemlich stylish, das Personal freundlich - unser Kellner schien seine Ritalin-Dosis vergessen zu haben, aber sein Gesang war nicht ganz verschreckend. Britain got Talent. Das Essen war wie erwartet: Voll Olivenöl. Sonst gab es keine nennenswerten Überraschungen. Einem an gutem Essen interessierten Mitteleuropäer hauts bei Jamie nicht vom Hocker - aber möglich, dass es bei den Briten die Offenbarung ist. Am Ende viel Lärm um Nichts. Bis auf den Kaffee: Unter einer hübschen Milchschaumhaube getarntes Abwaschwasser.

Wetterbedingt glänzten dann die Augen bei Harrod´s (ich habs schon wieder nicht geschafft mir den D&D Memorial-Brunnen anzuschaun) und zum Abschluss Bier im Pub.

Tag 2
Sightseeing stand am Programm. Die Sonne schien, der Wind wehte, der Kaffee war endlich gut. Und wir standen zufrieden am Tower Hill, machten Aaaah und Ooooh, taten ein wenig erfürchtig als wir die Tower Bridge erblickten. Die Jungs knipsten bei der folgenden Themse-Bootsfahrt wie verrückt Fotos - St. Pauls, Temple, HMS Belfast, London Bridge und noch viel, viel mehr. Dann die Entdeckung von South Bank: Menschen, Tiere, Attraktionen. Straßenkünstler, das London Eye und gutgelaunte Menschenmassen, die sich in Richtung des großen Ben und des Parliament wälzten.

Der Tenor war einstimmig: Sightseeing geht auch von den Öffis aus, die einen in die Oxfordstreet bringen. Carnaby Street, Pret a Manger und Top Shop wir kommen. Wir sahen und wir siegten auch. Die Jungs waren im Einkaufssackerl-Count am Ende eine Nasenlänge vorraus. Die Emanzipation hält wirklich schon überall Einzug. Tz. Als Traditionsmenschen pflegten wir am Abend wieder die Konversation am Tresen.

Tag 3
More to see. Parks und Gärten. Kenisington Gardens wurde erfolgreich durchquert. Am Ende des Parks: Alles Albert - eine riesige goldene Protzstatue und die Royal Hall. Sehr chic, sehr rot, sehr rund. Weiter durch die grandiose Backsteinarchitektur des Univiertels zum Victoria and Albert Museum. Eine Offenbarung für jeden Kunstinteressierten. Vom Gebäude über die Sammlung bis zur Idee, gelebte Liebe zu Kunst und Kultur. Die letzendlich private Führung mit Miriam (das Ami-Pärchen haben wir beim Abguß der Trajanssäule verloren) hatte einige Gustostückerl zu bieten. Am Ende habe ich mich in Rodin verliebt und moderne Glasbläserkunst zu schätzen gelernt. Bevor ich mich hier weiter verliere, der Versuch ins Naturhistorische Museum zu kommen wurde aufgrund der Besuchermassen vereitelt.

Dafür hat waren der Hydepark und South Kensington im Allgemeinen ein guter Ersatz. Zu schaun gibt es ja genug, Am Abend wieder die bernseinfarbene Kaltschale inkl. Chips/French Fries/Pommes. Nennt es wie ihr wollt. Trotz erschöpfter Füße, wir waren satt und zufrieden.

Tag 4
Die Jagd ging wieder von Vorne los. Anscheinend halten der Hase und ich nichts von entspannter Abreise. Am Ende haben wir Frühstück, Zug und Flug erfolgreich erwischt. Gewundert habe ich mich über das Gesicht von Montag-Morgen-London: Die bunten Wochenendkostüme wurden gegen seriöse anthrazitfarbene Anzüge eingetauscht. Das entspannte Schlendern wurde vom zackigen Gleichschritt überholt. London - zwei Welten.

In Gatwick hat uns dann nur noch der Pilot überrascht, der zuerst nach München statt nach Wien fliegen wollte ("Ladies and gentlemen, welcome to our flight to Munich " Rascheln im Hintergrund. Verwirrte Gesichter bei den Wartenden. "Probably not." Gelächter. Der Pilot setzt neu an: "Ladies and gentlemen, welcome to our flight to Vienna." Geht doch!)

Am Ende war es wieder viel zu kurz und wir schnitzen schon an Ideen für einen Trip in den Südosten Englands. Bis dahin: God save the Queen. Und den Charlie auch.











Autark
Wed|22|Apr 17:34 Arbeitstier kommentieren (0)

Gerade mit Frau Nachbarin auf dem sonnigen Balkonien herre Pläne geschmiedet: Da der Hof genügend Grünfläche bietet, wäre so ein kleiner Zoo aus Kuh, Hühner, Ziegen und Schafen eine ganz brauchbare Idee. Melken, den Hühner die Eier klauen, Schafe scheren usw. Wir hatten da noch gaaaanz viele unglaublich kreative Ideen, wie wir alles verarbeiten könnten - da schlummert viel Potential im Haus. Ich glaub, ich geh mal schaun, wo ich eine lactosefreie Kuh her bekomme...

Back in Town
Mon|20|Apr 20:42 BLOG kommentieren (0)

Nachdem der Pilot nicht wie zuerst angekündigt nach München, sondern doch nach Wien geflogen ist, sind wir wieder gut daheim gelandet. Inklusive Begrüßungskomitee. Jetzt wird noch schnell ein London-Memorial-Cadbury´s-Schokoriegel zur neuen Top Gear DVD verdrückt und ein wenig in So-schnell-vorbei-Wehmut gebadet. Hach.

Karamellüberzug
Thu|16|Apr 15:23 Küchenfee kommentieren (0)

Nachdem ich wegen der London-Reise so furchtbar aufgeregt bin und nur duch die Gegend hibble, habe ich mir zur Beruhigung eine Tarte Tartin gemacht - eine Apfeltarte, die selbstgemachtes Karamell beinhaltet. Die Küche hat jetzt einen glänzend süßen Überzug und ich eine Brandblase am Finger. Das Zeug ist wirklich brennheiß! Und hab ich schon erwähnt, dass ich wegen London total aufgeregt bin?!? Ich träume ja von einer Tea-Time mit Öko-Charlie, aber ein Besuch bei Vicky und Albert wird es auch tun. Aber so aufgeregt.

Voll
Tue|14|Apr 14:15 BLOG kommentieren (0)

Ich bin von Ostern noch total übersättigt. Wenn sogar der Hase sagt, dass jetzt gefastet wird. Von einem bekommt man aber nie genug: Nichten und Neffen. :o)





Osterstriezel-Parade
Thu|09|Apr 20:47 Küchenfee kommentieren (0)

Nachdem ich heuer keine Lust hatte Schoko-Osterhasen kaufen, die sich bei dieser Hitze so wie so in Kakao verwandeln würden, habe ich das neue Backroher angeworfen. Ein dreifach Hoch auf der Heißluft-Backrohr an dieser Stelle - zwei Backbleche auf einmal haben mein Weltbild fast erschüttert und zu einem angesengten Daumen geführt. Weil so viel modernes Zeugs bin ich der Küche gar nicht gewohnt. *Feuersteinsuch*





Alles grün
Thu|09|Apr 13:56 Seelenleben kommentieren (0)

Raten Sie mal was ich heute zu Mittag gegessen habe? Und dazu noch in der Früh die erste Ernte der selbstgezogenen Kresse. Die wohnt am neuen Balkon. Natürlich.

Frauen-Fußball
Wed|01|Apr 20:31 BLOG kommentieren (0)

Auch auf die Gefahr hin, dass ich mich völlig disqualifiziere: Das Grau des Anzugs passt zum Grau des Haupthaares von Didi Constantini. Das musste jetzt sein.
Foto folgt. Weil so schön.