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In den Finger...
Tue|26|Jan 15:53 Arbeitstier kommentieren (0)

..., da juckt es mich. Das Hundekind wird rasend schnell größer und selbständiger und im Job läuft es auch recht rund. Der Mann ist mit seinem neuen Winterhobby Klettern ausgelastet. Wenn jetzt nicht das leidige Thema Uni wäre - meine persönliche unendliche Geschichte (wobei Kontinuität muss ja nicht zwingend etwas Schlechtes sein...) - hätte ich endlich wieder einmal Zeit etwas zu Nähen. Oder zu Basteln. Oder ganz in Ruhe groß zu kochen und backen. Endlich einfach wieder einmal nur mit den Händen arbeiten. Das wärs.

Entspannt
Wed|06|Jan 11:15 Ein Hundeleben kommentieren (2)

Nachdem der Hund sein Lamm zum Frühstück bekommen hat, fiel die Verteidigung der Schinkenbrötchen für den Hasen und mich deutlich leichter aus. Dazu ließ sich der Sofawolf zu einem weiteren Schläfchen überreden, was zu einem entspannten auf der Couch liegen und selbst zu faul zum Aufstehen für eine weitere Tasse Kaffee führt. Zum Blick auf die weißen Dächer meinte der Hase so treffend: "Es ist so tief verschneit, da sieht man fast die häßlichen Häuser nicht." Jaja, ein wenig träumen vom Land.

Wettkampf
Sat|02|Jan 16:49 Ein Hundeleben kommentieren (0)

Notebook und Hund rittern um den besten Platz auf meinem Schoß. Endlich ist es einmal für Etwas gut, dass ich so breit gebaut bin.

Rückblick
Wed|30|Dec 14:27 BLOG kommentieren (0)

Doch, 2009 war einiges los:

Der Jahresanfang war weniger rosig: Familiäres war mehr oder weniger unerwartet aus den Fugen geraten - nein, bei mir und dem Hasen passt alles. Job war zu diesem Zeitpunkt auch keiner in Aussicht und ich durft die Institution AMS näher kennenlernen, als mir lieb war. Dazu gesellte sich dann noch eine recht anstrengende Wohnungssuche, die nach dem Auffinden einer ebensolchen eine Verschiebung des Umzugstermins für uns noch bereit hielt. Im März hatten wir endlich alle geschafft und die Mühe wurde mit der besten Nachbarschaftskommune der Welt belohnt.
Im April fand das erste Highlight des Jahres statt: Visiting London. Grandios & wundervoll. Der Mai war unspektakulär , der Juni nicht so toll, dank vergeigter Prüfung mit viel administrativem Aufwand als Folge. Wenigstens bei der Diplomarbeit ein Stück weiter.

Im Juli wurde der Hase 30. Seitdem wird er zärtlich Silberrücken genannt. Nach der Geburtstagsfeier im tiefsten Waldviertel, gings ab in den Süden - Ligurien Ost inkl. ein bisserl Frankreich & Monaco. Schen woars. Im August viel Fischen, sogar erfolgreich um Preise. Im September begann die Marmeladen-Einkochsaison, die heuer fast nicht mehr enden wollte. Aja, noch nie im Leben so viel gegrillt wie heuer - mit Nachbarn im Hof, mit Eltern zu Hause, mit dem Hasen am Teich.

Der Herbst macht heuer alles neu. Seit November wird wieder gearbeitet. Dazwischen zog noch Frau Hund ein und breitet sich seither konsequent mit viel Charme in unserem Leben aus. Das Jahresende wird gemütlich ausfallen. Mit lieben Menschen.

Die bereits bekannten Aussichten für 2010: Büroarbeit, Uniarbeit, 1 Nichte, 1 Nichte/Neffe, viiiiel Gassi gehen & Hundeschule, einmal grob planen, wo es hingehen soll. Und der Rest kommt so wie so.



Voll
Tue|29|Dec 20:03 BLOG kommentieren (0)

Weihnachten ist überstanden. Jetzt liege ich dank viel zu viel gutem Essen und der Unmengen an Schokolade mit einem Wabbelbauch daheim auf dem Sofa, mich gegenseitig mit dem Hundchen wärmend. Bewegung wäre eine Idee. Zugegeben. Aber die darf bis morgen warten, wenn der Alltag wieder einkehrt und für den Silvesterbesuch alles vorbereitet werden will. Da werden dann Körper und Staubsauger geschwungen.
Der Hase versucht es dank PS3 passiv:Am Bildschirm läuft er durch den Wald. Zumindest bewegt er die Finger.

Alles beim Alten
Mon|07|Dec 18:09 BLOG kommentieren (0)

Es geht bei uns nach wie vor "hundig" zu, aber die Prägezeit von Frau Hund gehört genutzt - weil Terrier bleibt Terrier und ihren Sturschädl bemerkt man jetzt schon zeitweilig. Nichts desto trotz bin ich sehr stolz auf die Kleine, weil an der Leine gehen klappt schon sehr gut, die Beißhemmung haut gut hin, sie fährt problemlos Öffis und Auto und macht sonst herrlich unterhaltsame Faxen.

Daneben machts im Job Spaß, den ersten Glühmost am Weihnachtsmarkt haben wir auch geschafft und das "Silvesterprogramm" ist so weit unter Dach und Fach und in den nächsten Tagen stehen ein paar Treffen mit netten Leuten auf dem Plan. Es fehlen nur noch die Weihnachtskarten und einmal Schlange stehen, um bei der Post ein Packerl abzuholen.

Wie erst vor Kurzem von einer Sprecherin gehört, stimmt es wohl: Wenn es fließt, dann fließt es. Dann lösen sich alle Knoten automantisch.












Weil sie ja sooooooo süß ist, ein paar Bilder von Olive´.

Sich fragen
Sun|29|Nov 15:36 BLOG kommentieren (0)

Ich schaue dem kleinen Hunde beim Schlafen und dabei Wachsen zu. Wir fragen uns ja noch immer, wie groß sie einmal wirklich werden wird. Nicht, dass sie einmal Wolfshundgröße bekommt, aber für einen Terrier dürfte sie nicht allzu klein bleiben. Mittlerweile hat sie mit ihren doch recht scharfen Michzähnchen zwei meiner Jogginghosen so gelöchert, dass man damit Nudel abgießen könnte. Nichts desto trotz macht die kleine Maus viel Laune und ich genieße es so viel mit ihr draußen zu sein, mit einem gatschigen Ziehseil herumzuspielen oder wenn sie sicher ganz verstohlen an mich rankuschelt. Grauenhaft wie sentimental man mit so einem Tierchen zu Hause wird. :)

Frau Wuff
Mon|23|Nov 17:01 Ein Hundeleben kommentieren (0)

Seit gut 10 Tagen wohnt jetzt unsere neue Mitbewohnerin bei uns. Und nach der ersten Anstrengung wir es mit jedem Tag spannender und lustiger mit ihr. Man fängt an einander zu verstehen und aus rein menschlicher Sicht entdeckt man einen ganz neuen Blickwinkel auf die Welt. Spielen, Spazieren, Freude über Essen - eigens wie menschliches - und viele Streicheleinheiten. Daneben wird der Kleinen nicht langweilig die Welt derzeit v.a. mit dem Zähnen zu erkunden, was wiederum den eigenen Charakter dazu zwingt ruhig und bestimmt zu bleiben. Eine neue, spannende Welt für alle Beteiligten.

Olive´ ist da
Fri|13|Nov 06:47 Ein Hundeleben kommentieren (0)

Seit gestern haben der Hase und ich einen Mitbewohner mehr. Sehr fellig, stark nach Pferdestall riechend und einfach nur furchtbar süß. Allerdings war Frau Hund der Meinung, dass Schlaf - in der Nacht zumindest - total überbewertet wird und veranstalete ein Kauknochen-Hundekorb-Schlagkonzert. Kurz nachdem ich mich zwecks Hundeunterhaltung aus dem Bett geschält habe, meint das Tier schlafen wäre doch eine Option. Wir müssen in Zukunft an unserer Kommunikation arbeiten.
Jedenfall schläft das kleine Bündel jetzt zufrieden neben mir im Körbchen. Und ich werds ihr dann wohl gleich tun.


Gutes Gefühl
Sun|08|Nov 18:25 Studentenleben kommentieren (0)

Ich hab mir heute kurz vorgestellt, wie es denn wäre, an einem Sonntag im November einmal nichts zu lernen zu haben. Das war ein ziemlich gutes Gefühl. Daher gehe ich mal lieber weiter bilanzieren.
Zudem ein komischer Tag: Wir wurden von den Nachbarn ausgeplündert. Natürlich übertrieben gesprochen. Die erste wollte die Zeitung von gestern - die war zu diesen Zeitpunkt allerdings schon im Altpapier. Die Zeitung jetzt, nicht die Nachbarin. Der nächste freute sich über Mehl und der Dritte über ein Päckchen Backpulver. Was tut man nicht alles für gute Nachbarschaft. Milch, ein Ei, Salz anyone?

Eigentlich...
Thu|05|Nov 18:30 BLOG kommentieren (0)

... tät ich gerne die Füße hochlegen, weil der große Topf mit der Kürbissuppe wartet fertig am Herd. Aber als Komunen-Wohnmensch wäscht der Nachbar länger und der Trockner muss ein bisschen auf meine Füllung warten. Dabei muss ich mich ohnehin fragen, wohin mit dem ganzen Hundezeug? Allein der Trockenfuttersack ist gut dreimal so groß wie der Wuffi selber. Vielleicht hätte ich auch nicht Tonnen von Spielzeug besorgen sollen...Und Lernen steht auch noch am Plan, frau will ja iiiirgendwann doch einmal feritg werden...

A pro pos Lernen/Studieren und so (man beachte bitte die grandiose Überleitung): Nein, ich demonstriere nicht mit. Ich war vor ca. 8 Jahren auf der Straße, als die Studiengebühren kamen. Schon damals fand ich es peinlich, dass mehr gefeiert wurde, als demonstriert. So setzt man Anliegen nicht durch. Politisch gesehen stehe ich prinzipiell unaufgergt in der Mitte. Zugangsbeschränkungen finde ich grundlegend nicht falsch, denn ich kenne beide Seiten: Ein Massenstudium und ein Kleinstudium. Wenn man sich u.a. Hörsäle in Übungen (!) mit 400-600 Leuten teilt, dann sieht man die Sache ein bisserl differenzierter.
Dass die Bildungssituation in Österreich nicht rosig ist, erfahre ich jetzt seit 22 Jahren am eigenen Leib und werde es wohl noch ein Leben lang erfahren, wenn ich die Ausbildung zum Lehrer machen werde. Bildung sollte allen offen stehen, keine Frage. Allerdings, gerade durch meine eigenen Erfahrungen im und rund ums Studium, muss man schon vor dem Studium auf zwei Arten selektieren: Einmal sollte man mit sich selber in Klausur gehen und einmal muss es das System. Für ersteres muss die Informationslage verbessert werden: Was erwartet mich im Studium? Welche geistige und persönliche Fähigkeiten muss ich mitbringen? Wie sind die Berufsaussichten - abgesehen vom Verdienst, welche Möglichkeiten der Berufsausübung erwarten mich am wahrscheinlichsten? Bin ich für das Fach wirklich geeignet?

Ich finde diese Fragen nicht unrealistisch. Ich kenne genung Studenten, die gewisse Fächer aus Verlegengheit studiert haben. Oder weil die Eltern es so wollten. Ich habe auch lernen müssen, dass mein "Traumstudium" überhaupt nicht zu mir passt, weil der geforderte Arbeitsstil trotz Interesse am Fach nicht zu meiner Persönlichkeit passt. Das sind Erfahrung, die nicht unbedingt immer lustig waren, die ich aber nicht missen möchte, weil ich so andere Seiten der Studierei kennenlernen konnte.

Daher habe ich kein Problem damit, wenn in bestimmten Fächern, die überlaufen sind, eine Selektion durchgeführt wird. Die Selektion von Seiten der Unis, soll ja auch sichern, dass die Geeignetsten dann alle Mittel zur Verfügung haben. Ein mehrfaches Bewerben, um einen Studienplatz sollte möglich sein und die Selektionskritieren selber, sind jetzt ein anderes Thema, die auch am jeweiligen Studium hängen.

Ein Freund von Studiengebühren war ich nie und werde ich nie werden. Diese selektieren sozial und nicht aufgrund von Fähigkeiten. Ich habe sie lange gezahlt und zahle sie immer noch, obwohl für Studienanfänger die Gebühren mittlerweile wieder gefallen sind. Etwas besseres habe ich in der Zeit auch nicht serviert bekommen.

Alles in allem denke ich auch nicht, dass sich die basisdemokratischen Audimax-Besetzer herausnehmen können, für alle Studenten zu sprechen. Das zeigt die generell niedrige Wahlbeteiligung der Studenten bei den ÖH-Wahlen in den letzten Jahren bzw. muss man sich die Frage stellen, warum nie auf dem Weg von Wahlen/Parteigründungen ein Weg der Änderung eingesschlagen wurde. Weiters zeigt die Unfähigkeit der Annahme von Kritik in diversen unibrennt-Foren und facebook-Gruppen wie wenig nachhaltig und nur von persönlichen Studienbefindlichkeiten die Aktion getrieben wird. "Nur" ein paar Millionen Euro ausschütten, sind ein Tropfen auf den heißen Stein, wenn ein ganzes System krankt.

Wer meint, sich jetzt verbal austoben zu müssen, bitte!



Fast ein Jahr
Mon|02|Nov 17:38 Arbeitstier kommentieren (0)

Heute war mein erster Arbeisttag nach 11 Monaten. Endlich wieder draußen aus der Hütte. Zwei bis drei Monate zu Hause zu sein, hat seinen Reiz, aber länger wird es mühsam. Nicht, dass ich ein Problem hätte Beschäftigung zu finden und mir den Tag einzuteilen, aber das mit die Kommunikation ist dann doch recht einseitig. Von Selbstwertgefühl und Bestätigung gar nicht zu reden.

Hmmm...
Fri|30|Oct 16:53 Seelenleben kommentieren (0)

Zwei essentielle Fragen: Wo ist verda*********** der Locher? Und warum sind Pesto-Gläser so groß?

Das mit der Zeit
Fri|30|Oct 15:35 BLOG kommentieren (0)

Zeit ist ja relativ. Heute einenhalb Stunden dumm auf der Studienabteilung herumzusitzen erschien relativ lang. Die geschätzten 30 bis 60 Sekunden, die der Ausdruck der benötigten Unterlagen gedauert hat, die man nicht geschafft hat mir zu zuschicken, waren vergleichsweise relativ kurz. Schätzungsweise 30% des Studiums verbringt man hierzulande ja mit Warten: Warten auf Unterlagen, Warten auf Kursplätze (mein persönlicher Rekord 2,5 Jahre für einen Platz in Mikroökonomie), Warten auf Anerkennungen, Warten auf Pürfungsplätze... Egal, ich hab den Schmarrn in der Hand, damit ich nächste Woche auf der anderen Uni mich wieder anstellen darf, um den Rest zu erledigen..

Zu Erfreulicherem: Das Warten auf einen Hund ist vorbei. Jahrelang überlegt und gegrübelt, aber jetzt ist es bald so weit: Olive´ (ohne e auszusprechen) kommt. Mittlerweile mit 6 Wochen schon gut zu Fuß und seeeehr neugierig. Olive´ scheint im Übrigen von Natur aus ein Massagehund zu sein. Sie übt fleißig an ihrem Brüderchen.







Auf gehts
Tue|27|Oct 10:21 Arbeitstier kommentieren (0)

Neue Woche, neues Glück. Eine riesen Liste, die mich heute mehrfach quer durch Wien düsen lässt. Merken: den Manner Shop nicht als Letztes erledigen, weil die Gefahr von Frustkäufen doch den Tag über exponetiell steigt. Die folgende Ablagerung des Frustes an den Hüften wäre aber höchst unerwünscht. Daher: husch, husch, los gehts!

Jetzt reichts langsam
Thu|15|Oct 22:13 Arbeitstier kommentieren (0)

Österreichische Bürokratiemühlen mahlen bekanntlich ja seeeehr langsam, aber das im Birefkasten heute ist der Wahnsinn. Ich hab ja heuer brav meine Einkomemnsteuer gemacht - Depp, ich! Jedenfalls übersah ich, dass Vater Staat meine freie Dienstnehmertätigkeit und mein Angestellenverhältnis (die waren nicht gleichzeitig, sondern nacheinander) in einen Topf wirft und gemeinsam versteuert, auch wenn ich für einen Teil eh schon Lohnsteuer abgedrückt habe. Also Nachzahlung. Sehr viel Formularkram und Lauferei.

Meine Sozialversicherung habe ich aber brav über das ganze Jahr bezahlt - nach ASVG-Grundlage und war immer versichert. Heute bekomme ich einen Schrieb von der Gewerblichen Versicherungsanstalt wegen meiner Pflichtversicherung für 2008 (!). Tja, das verspricht wieder eine lustige Geschichte zu werden.



Lass Rocken! (Teil I)
Wed|14|Oct 19:43 Arbeitstier kommentieren (2)

Vor ein paar Wochen bei RTL gesehen: die alte Jeans in einen Rock verwandeln. Nachdem die alte Jeans nun echt hinüber war, habe ich den Versuch gewagt.

1. Hose anziehen und markieren wie lange der Rock werden soll. Die Saumlänge dabei nicht vergessen.

2. Mutig die Hosenbeine an der gewünschten Stelle abschneiden. Die Rest-Beine nicht wegwerfen, denn sie werden das "Füllmaterial" für den Rock.

3. Die Hosenbeine jetzt bis zum Schritt und den Schritt mitaufschneiden, sodass die ganze Geschichte schon mal rockartig ausschaut.

4. Die Rest-Beine einmal der Naht entlang aufschneiden, dass man ein großes Teil hat.

5. Die Rest-Beine jetzt in die Lücke/Keil des Rockes einsetzten. Das ist ein bisschen eine Fummelei, man muss ein wenig probieren, ev, Falten legen. Wenn alles passt mit Stecknadeln fixieren.

6. Die Restbeine jetzt annähen. Was an Stoff zu viel ist, knappkantig abschneiden. Wer so genau wie ich arbeitet, schaun, ob alles passt, sonst noch in der Länge angleichen.

7. Rock säumen

8. Wer mag, den Rock noch aufhübschen. Wie zum Beispiel mit den Matroschkas von farbenmix.












Geht natürlich alles noch besser, schöner und geauer, aber für den ersten Versuch gar nicht so übel.

Lass Rocken! (Teil II)
Wed|14|Oct 19:31 Arbeitstier kommentieren (1)

Zweiter Teil







Das schimpft sich Kochmagazin?
Fri|09|Oct 11:02 Küchenfee kommentieren (1)

Gerade hab ich mich höchst geärgert, Ich koche gerne, sehr gerne. Ich hab volles Verständnis für Leute, die das nicht machen oder sich einfach nur von Fertigzeug ernähren. Convinience Produkte sind ja zwingend nichts Böses: Suppenwürfel sind super, weil jeden Tag ein Rind/Hühner/Gemüsesüppchen zu produzieren ist nun wirklich nicht Jedermanns Sache. Ich halte auch TK-Pizza für eine grandiose Erfindung. Und Aufpeppen geht immer.

Allerdings stößt es mir sauer auf, wenn ich ein Rezeptheft in die Hand bekomme (eines dieser Gratishefte in den Supermärkten), in dem nur mir Convenience Produkten gekocht wird. Die Salat-Suppe im Herbstmenü wird mit einer TK-Salat Mischung produziert, die Karotten-Suppe kocht man mit TK-Baby-Karotten (!), nur Kräuer-Fertigmischungen usw. usf. Da frage ich mich schon, wo die Auseinandersetzung mit dem Produkt selber bleibt? Gerade bei Obst und Gemüse ist das Saisonalle spannend: was ist wann reif? Wie entwickelt sich der Geschmack? Welche Sorten gibt es? Und ein paar Möhrchen für eine Suppe zu schälen überschreitet weder das handwerkliche noch das kulinarische Können von Menschen, die ein Kochmagazin lesen! Das selbe wie für Obst und Gemüse gilt für Kräuter: Fertigmischungen und TK sind nix schlechtes, aber a priori nur damit zu arbeiten und einen Anfänger vielleicht nie zu ermutigen sich einmal mit der Vielfalt der Geschmäcker und Möglichkeiten auseinanderzusetzten, dann ist das in meinen Augen ein Armutzeugnis. Dieses Heft wandert definitiv auf den Müll.

Genug empört. Ich geht jetzt kochen.



Ich packe einen Schuhkarton...
Wed|07|Oct 11:28 Seelenleben kommentieren (0)

... und packe dafür ein: Schulhefte, Schokolade, Zahnbürste, Spielzeug... Es ist wieder Zeit Karma-Punkte zu sammeln, denn Weihnachten im Schuhkarton ist wieder da. Wie jedes Jahr läuft die Aktion bis 15. November. Die Vorlaufzeit ist notwendig, damit die ganze Logistik klappt und die Schukarton-Geschenke bei den Kindern ankommen. Von Österreich aus wird heuer Rumänien, v.a. das Grenzgebiet zu Moldawien angesteuert. Dort bekommen Kinder in Kranken- und Waisenhäusern, in verarmten Familien und Slums die in Schuhkartons verpacken Geschenke. Dabei werden kleine Weihnachtsfeiern veranstaltet und den Kindern gezeigt, dass man nicht auf sie vergisst. Für alle Infos einfach auf den Banner klicken!



Ein wenig ratlos
Thu|01|Oct 14:09 BLOG kommentieren (0)

Ich muss noch immer ein wenig den Kopf schütteln über den letzten Montag: Der Hase und ich wollten zum Einkaufen. Beim Ausparken rauscht ein Moped mit sehr hoher Geschwindigkeit an uns vorbei, irgendwie zwischen uns und Autos, die zum Einparken warten. So einer, dem man den Vogel nachzeigt, weil er so dämlich fährt. Keine 3 Sekunden später ein Kracher auf der nächsten Kreuzung. Die Splitter fliegen, das Moped inkl. Fahrer auch. Es scheint nix Ärgeres passiert zu sein: die Autolenkerin ist ein wenig schockiert, der Mopedlenker kann stehen und reden, kein Blut zu sehen. Ab nun wirds seltsam: der Mopedlenker zückt das Handy, telefoniert, wird immer nervöser, fast panisch. Plötzlich ist er weg, verfolgt von einem weiteren Unfallzeugen. Bis Polizei und Rettung da sind, ist er über alle Berge. Möglicherweise mit inneren Verletzung, wer weiß. Er war ein Essenslieferant. Bei Anruf der Polizei bei besagtem Geschäft, "den kennen wir nicht". Reaktion der Polizei: "Eh wie immer". Weiters gab es dann nicht zu sehen und bitte gehen Sie weiter. Anscheinend ein ungewöhnlicher Fall. Selber bleibt man ein wenig ratlos zurück.

Weinwandern mit Mops
Tue|29|Sep 10:29 BLOG kommentieren (0)

Weinwandern 2009: Neun liebe Leute plus Mops. 10 Kilometer in den Beinen, 1 Wandernadel für diese Leistung, einiges an Wein im Bauch, unzählige Lacher und viele wunderschöne Fleckchen Erde. Alles in strahlendem Sonnenschein.











Verflixt und Zugequittet
Fri|25|Sep 17:51 Küchenfee kommentieren (4)

Dank Frau Nachbarins Spende aus ihrem Schrebergärtchen gibts heuer auch noch Quittenmarmelade und -gelee im Marmeladeportfolio. Ich bin schon gespannt - die ersten Kochproben war sehr lecker und mal etwas ganz Neues. Dazu war die Fernleihe noch nett zu mir und hat mir alle gewünschten Bücher imporiert. Und morgen Weinwandern mit der halben Nachbarschaft, einer spontan dazugestoßenen Mädlsrunde und noch vielen anderen lieben Menschen. Prost!





Ruckel Zuckel
Sat|19|Sep 18:00 BLOG kommentieren (0)

Ich wünschte mir würde jemand den bösen Wirbel wieder zurückschieben. Er kneift seit zwei Wochen nach der letzten Physiotherapie-Einheit. Ich hab das Luder genau gespürt als es aus der Reihe getanzt ist, beim Umdrehen in einem Hotelbett in Mailand, genau am ersten Urlaubstag. Mittlerweile gebärdet sich das gute Stück so arg, dass es sogar mein Knie mitpiesackt. Die unergründlichen Wege der Körpergeographie. Also wo ist der Rückrat-gerade-Rücker, der das ruck zuck in die Hand nimmt?

Wünsche
Mon|14|Sep 17:35 BLOG kommentieren (0)

Nachdem mein Wunsch nach einer selbstreinigenden Wohnung vom Universum nicht erfüllt wurde, wird das mit dem Bücher-unter-den-Kopfpolster-legen-und-alles-wandert-ins-Hirn-Wunsch wohl auch nicht klappen.

Balkonien II
Mon|07|Sep 16:17 Arbeitstier kommentieren (2)

Das Endergenis. Ich finds ganz wunderbar. Leider kann man die neu-eingelassenen Balkonmöbel nicht sehen, weil die glänzen wieder als wären sie neu. Jetzt fehlt nur noch die Riesenkommode. Sie soll noch eine schicke pinienfarbige Außenlasur bekommen, damit sie nicht ganz so schnell verrottet.





Balkonien
Sat|05|Sep 12:34 Arbeitstier kommentieren (0)

Der Bakon schreit nach Aufmerksamkeit. Mittlerweile recht laut. Mit der neuen chicen Mini-Schaufel wirds aber dann wohl was werden.









Also, dass der...
Thu|03|Sep 15:59 Studentenleben kommentieren (0)

...Krieg bei mir am Papier nicht enden will, war jetzt nicht so geplant. Der Erste Weltkrieg quält mich jetzt schon seit Wochen. Dabei kommt die Große Depression erst noch, vom zweiten Krieg ganz zu schweigen. Wie bin ich nochmal auf mein Thema gekommen? Wie kam bitte die Idee zustande sich rund 150 Jahre amerikansiche Geschichte anzutun? Ich versuch mich mal selber in den Allerwertesten zu treten. Wenig konzentrationsfördernd verhält sich dazu noch der Lüfter, vom ohnehin schon schief stehenden Notebook (hab ein Klebefüßchen verloren, dieses komsiche Plastikknubbelding). Jaja, alles ist gegen mich und meine Diplomarbeit. Um mein Ausreden-Superraunz-Paket abzurunden spinnt auch noch der Rücken, dem aber seit dieser Woche mit Stromschlägen gezeigt wird, wo es lang geht. Dem bösen Luder. Zumindest hat mich unsere Nachbarin aufgeheitert: Die Dame ist gute 70 bis 75 Jahre alt und nennt mich Kindchen und Liebes. Hihi.
So, der Kaffee ist kalt und die Versailler-Verträge warten...

Das mit dem Nähen...
Sun|23|Aug 20:51 Arbeitstier kommentieren (1)

... ist bei mir so eine Sache: für einen autodidakten Vollanfänger finde ich die Polsterüberzüge und Taschen ja nicht so übel - sie sind erstaunlich robust - aber mein Problem ist nicht das Nähen, sondern das Schneiden. Ich habe nämlich eine Schneidehemmung. Sozusagen. Die eigentliche Motivation zu Nähen waren nämlich immer die Stoffe selber. Stoffgeschäfte und Stoffabteilungen in Möbelhäuser haben auf mich eine ähnliche Wirkung wie Buchläden: Ich stehe im Laden wie ein staunendes Kind vorm Weihnachtsbaum, fange an nach Luft zu Japsen und wiesle dann wie eine Verrücke duch die Gänge/Betatsche alle Stoffballen, um ja alles in mir aufzusaugen und rufe bei Begleitung im Sekundentakt: "Schau, ist das nicht toll!" oder "Hast du DAS gesehen?".
Um jetzt wieder zum eigentlichen Problem zu kommen, ich verehre das Gut Stoff anscheinend so stark, dass ich ärgste Probleme habe einen Schnitt aus einem Stück herauszuschneiden. Mit blutet dabei jedesmal das Herz. Allerdings führt das wiederum dazu, dass ich ohne Zuschnitt schwerlich etwas Nähen kann. Daher wächst die Stoffsammlung fröhlich weiter und droht aus allen Nähten zu platzen. Eine schöne Neurose habe ich mir mit der Näherei eingefangen, aber jetzt weiß ich wenigstens, warum es das tapfere Schneiderlein heißt.


Hitzestau
Fri|21|Aug 12:37 Seelenleben kommentieren (0)

Ich mag den Sommer, ich mag es heiß. Allerdings hat der Sonnentraum den Nachteil, dass die Stadt nicht mehr richtig auskühlt, was die Schlafqualität nun wieder einschränkt. Ich bin also am Dauergähnen. Kann auch sein, dass es am Abend am Tel Aviv Beach liegt - inkl. orientalischem Essen (sehr lecker, vor allem wenn sogar der Hase bei den Gemüsebällchen Nachschlag holt). Nichts desto trotz freue ich mich wie ein Schneekönig über den gestern erstandenen Stoff für die Bastelein für meine September-Geburtstagskinder - genau so wie ich ihn mir vorgestellt habe, passend zum geplanten Futterstoff und dem ganzen kleinen Krimskrams, der noch dazu kommt. Ich hoffe die Umsetzung wird auch wie ich es mir vorstelle. Sonst warten heute noch herrlicher Schokopudding, ein Badeausflug und ein Stapel (Uni-)Bücher auf mich. Ja, mir gehts definitiv gut.