Hurra, ich lebe noch!
Angesichts von EM-Nachwehen (akuter Schlafmangel), Urlaubszeit (ich will wieder nach Koratien ans Meer), sommerlichen Abendausflügen an den Teich und Arbeiten (die Motivation in einer im Verkaufsprozessstehenden Firma ist gaaanz toll), ist hier nicht viel los. Aber dieser Vokabularunfall meines Kollegen (ein dreifach Hoch aufs Großraumbüro) gehört festgehalten: Er telefoniert und erklärt dabei seinem Gegenüber, dass er schon beim letzen one-on-one über den name change korresponiert hätte. Mich gruselt es noch immer.
Und Herr L., alles Gute zur neuen Wohnung!
Euro
Die erste EM-Woche hätten wir gut überstanden. Bis auf leichte Halsschmerzen, um die Jungs in Richtung Tor zu brüllen und ein wenig Reibereien mit kroatischen 120kg Fans am Heldenplatz, war es bis jetzt eigentlich unspektakulär. Mir macht es Spaß, wenn die Stadt ein bisserl kocht und wildfremde Menschen einer Sache entgegen und dann auch mitfiebern. Sich einfach von der Welle mittragen lassen, sich in auf die ganze, eigentlich irrsinnige Gruppendynamik, einlassen.
Am Montag werde ich mich dann wieder ins Österreich-Trikot werfen und großspurig behaupten, dass Wien so wie so Cordoba wird!!! Egal wie realistisch die Chance ist, ich werde mir den Spaß und die Spannung nicht selber nehmen, indem ich traditionell österreichisch alles Schlecht rede. Und sollten die Jungs wirklich das Wunder von Wien schaffen, dann gehe ich nochmal gerne in den Steffel, um ein Kerzerl anzuzünden - bei den Polen hats schließlich gewirkt.
Plus Eins
Seit gestern wieder ein Jahr älter. Und es fühlt sich gut an. Ich fühle mich generell besser, nein, eigentlich wohler als noch vor ein paar Jahren. Ein Stückchen mehr bei mir selbst. Ein Trend, den ich mag.
Und danke an all die braven Mitfeierenden und Glückwünscher von gestern. Ihr wart wirklich tapfer.
Entschuldigen Sie sich, Herr Lucas!
Gleich zu Beginn: Achtung, Spoiler! Gestern war es so weit, der neue Indiana Jones! Ich hab mich darauf gefreut, aber die Erwartungshaltung war nicht so groß. Der Film fängt im gleichen Stil an, wie die drei alten Teile - schöne Kameraführung, gute Witze, viele nette Details, die eine Verbindung zu den ersten drei Filmen herstellen. Diesmal kämpft Indy in der Zeit des Kalten Krieges gegen die Russen. Wie gehabt geht es wieder darum einem Artefakt hinter her zu jagen - die Wege führen von Texas nach Peru und am Ende nach Brasilien. Man kann auch noch damit leben, dass der Mitstreiter, der Indy diesmal zur Seite gestellt wird, sich als sein Sohn herausstellt. Als Mutter wird Marion aus Teil I wieder ausgegraben. Hatten wir zum Teil schon einmal, aber das Wiedersehen gestaltet sich nett. Doch dann beginnt die Geschichte immer absurder zu werden: Das Artefakt, der Kristallschädel, führt die Guten und die Bösen in den brasilianischen Dschungel und auf einmal trifft man auf den Leichnam eines Aliens. Tja. Der geneigte Zuschauer wagt noch immer zu hoffen, dass die Geschichte noch den Bogen bekommt...Falsch gedacht - nach der wilden Jagd über Wasserfälle bis in eine versunkene Stadt trifft man auf die Überreste einer außerirdischen Zivilisation. Die nächsten Minuten habe ich dann nur noch betend im Kinosessel verbracht mit dem Gedanken: Bitte lass sie das nicht tun, bitte nicht! Doch sie haben es getan: Ein Raumschiff und E.T. in einer technisch besseren Ausführung. Welch Enttäuschung.
Indy darf unrealisitisch sein. Das war er schon immer und es war so auch in Ordnung. Nur was bei Teil 4 passiert ist, spottet jeder Beschreibung. Herr Lucas hat es sich sehr einfach gemacht, dem Zuschauer anstelle einer ordentlichen Auflösung der Geschichte ein UFO zu präsentieren und alles Ungeklärte simpel auf Außerirdische zu schieben. Da stellt sich schon die Frage, ob an diesem miesen und lieblosen Ende vielleicht doch der Drehbuchautoren-Streik Schuld war oder ob irgendwann beim Schreiben die Ideen oder die Freude ausgegangen sind? Das schlimmste für mich bleibt aber, dass bei keinem Trailer nur ein Hinweis in Richtung UFOs/SciFi gegeben wurde - warum, bloß? So gesehen, fühle ich mich einfach an der Kinokasse abgezockt.
Poltern
Wenn der Kurier vor dir zu Hause ist, dann ist es bis zum Tagesanbruch nicht mehr weit. Gestern ausgiebig den Polterabend von Frau K. genossen, die ja beschlossen hat nächste Woche zu Frau G. zu werden. Der Abend wurde mit einem gesitteten Essen bei Griechen gestartet, wobei die Sittsamkeit gerade solange anhielt bis die Polterabendgeschenke ausgepackt wurden... Damit haben wir Mädls uns wirklich in einen herrlich klischéehaften Hühnerhaufen verwandelt - nach Cocktails kam ich zu meinem ersten Großraumdisco-Erlebnis in Wien und nach 30 Minuten in so einer Location hat man genau 2 Möglichkeiten: wieder gehen oder einfach mitmachen. Mitmachen war definitiv die bessere Alternative. Wer hätte das gedacht *lach*
Sonne
Vier Folgen Scrubs, gutes Essen, eine recht passable VWL-Hausübung, ein paar Erkenntnisse über sich und die Welt und reichlich Sonne - ich bin gerüstet für die nächste Arbeitswoche.
Snief
Heute ist so ein Tag an dem mir einfach nach Heulen wäre...
Schwingungen
Ein komischer Tag heute. Eigentlich waren es alles Hiobsbotschaften, letztendlich aber doch nur der Lauf des Lebens. Bei den angenehmen Nachrichten kann man Entscheidungen verstehen und sich mitfreuen, bei anderen Nachrichten, möchte man sein Gegenüber einfach nur fest drücken, weil man merkt, dass es ihr immer schlechter geht. Armes.
Zurück zum Profanen: Mein Dermatologe verläßt mich einfach. Er wechselt die Abteilung und ich darf mich in Zukunft mit seiner Dumpfbacke von Kollege rumschlagen. Meiner Haut habe ich daher erklärt, dass sie es sich in nächster Zeit nicht einfallen lassen soll, wieder rumzuspinnen - solange bis wir Ersatz gefunden haben.
Verhöhnung...
... des Gegners. So nenne ich das, wenn man bei einer Saukälte an der Bimstation steht und sich die Werbesujets für Sommerkleider über die rotgefrorene und triefende Nase lustig machen. Tz.
Gääähn
Irgendwie befinde ich mich im direkten Übergang vom Winterschlaf in die Frühjahrsmüdigkeit. Na supa.
Family Life
Ein Wochenende bei den Schwiegis im schönen bayrisch-österreichischen Grenzland inkl. Animation vom Herrn Neffen und Gesprächen mit Frau Nichte, die allerdings noch im Bauch ihrer Frau Mutter weilt (also war das ein wenig einseitig für mich). Das Wetter war nicht der Hit, dafür war es sonst sehr entspannt und gemütlich. Außerdem höchst lehrreich, dass die Stimmung eines 2,5-Jährigen wie das Aprilwetter ist. Aber war gibt es netteres, als wenn man um 7:00 morgens aus dem Bett geworfen wird, um den Uhu am T-Shirt zu bewundern, wenn man dafür ein Guten-Morgen-Bussi und ein Lächeln wie die Sonne bekommt? Da baut man sogar im Halbschlaf gerne Puzzle. Es war einfach wieder einmal zu kurz, das Wochenende...
Gewöhungseffekt
Der Mensch ist ein Gewohnheitstier. Ich bin derzeit überhaupt nicht gewohnt viel für die Uni zu machen, daher geht mir das volkswirtschaftliche Rechnen auch ziemlich auf den Geist. Aber wegen drei lächerlichen Prüfungen werde ich das Studium jetzt auch nicht schleifen lassen. Irgendwann sollte das Thema doch abgeschlossen sein/werden. Aber woher die Motivation nehmen und nicht stehlen? Energie wär ja vorhanden, aber nicht in den richtigen Bahnen. Irgendwie warte ich darauf sie richtig einzusetzten, überlege wo ich sie denn verwenden oder wie ich sie nutzen könnte und über der ganzen Grübelei ist dann der Tag schon vergangen. Klingt nach schlechtem Zeitmanagement. Kommt wohl daher, dass ich derzeit zuviel davon habe, Zeit. Jedoch besser als sich in der Ex-Firma nerven und schlecht launen lassen und noch so einiges mehr. Naja, mal einen Kaffee trinken und überlegen was man denn all für tolle Sachen mit Angebots- und Kostenfunktionen machen kann...
Lieber...
... ein Ende mit Schrecken, als ein Schrecken ohne Ende. Und eine unliebsame Erfahrung mehr,
Grantscherben
Es war so schön. Einfach herrlich. Eine Woche ohne den Grantschreben. Kein Jammern, kein Raunzen, herrliche Stille, keine schlechte Laune, keine Diskussionen über Lappalien. Tja, seit heute ists mit der Freude wieder vorbei. Eine Runde Mitleid, bitte.
Ganz und gar nicht
Irgendwie passts nicht. Ich kann nicht sagen warum, aber ich hasse das Gefühl, dass ich jeden Tag eigentlich schlecht drauf bin. Das kanns auch nicht sein. Es wird Zeit zu handeln.
Land unter
Zumindest was meine Input und Output-Fähigkeiten derzeit angeht. Ich scheine irgendwie komplett überreizt zu sein. Trotz aller wundervollen und interessanten Begegnungen mit Menschen und Situationen in den letzten Monaten, ich bin einfach übervoll damit. Zeit zum Verarbeiten nehmen, damit ich nicht nächtens wieder von Rummelplätzen träume.
Note to myself: Noch nie in meiner gesamten Uni-Karriere in so einer netten Gruppen gewerkt wie im letzten Semester. So widrig die Umstände am Anfang der Zwangszusammenstellung auch waren, das Arbeitsumfeld und das Miteinander, die daraus gewachsen sind, bewegen mich jetzt nachträglich betrachtet sehr.
Bye, Bye
Da werden Erinnerungen an den Tod von River Phoenix wach. Nicht zwingend die Umstände, aber die Jugend. Ich hoffe die Medien ersparen einem so geschmacklose Fotos wie damals. Schade um das Talent. Bye, Heath.
So viel zu tun
Der Stress lässt nicht wirklich nach, aber ich gewöhne mich langsam daran. Mit dieser Woche ist das Ärgste überstanden, zumindet in Zusammenhang mit der Uni und ich habe heute den Geschäftstermin beim Japaner überlebt - sowohl genußtechnisch als auch dass ich mich nicht mit den Stäbchen selbst aufgespießt habe. Jaja, die kleinen Erfolge im Leben. Meine erste große Ausstellungseröffnung rückt auch immer näher und bis Ende Juni werden noch etliche folgen. Ich bin gespannt.
Im Übrigen folgendes gibt es ab 7.Februar im Wien Museum zu sehen: Nagoya - Das Werden der Japanischen Großstadt.
Gähn
Der neue Arbeitsrhythmus ist noch ungewohnt. Sehr sogar. Ich hoffe die Gewöhnung kommt schnell, weil fast jeden Abend gegen neun/ halb zehn auf dem Sofa wegzuschalfen ist auch nicht das Wahre. Daneben noch eine kleine Hiobsbotschaft vom Herrn Kollegen, dessen Haltung ich gut nachvollziehen kann, die aber für mich letzten Endes trotzdem mehr Arbeit bedeutet. Irgendwie bleibt für die Pflege zwischenmenschlicher Beziehungen im Freundeskreis kaum Zeit, was mir leid tut, aber ab und zu gehts energietechnisch einfach nicht. Punkt. Und ärgerlich, dass es Leute gibt, die sich echt nur melden, wenn sie etwas brauchen. Bei aller Liebe, aber mittlerweile reichts mir.
Reinschnuppern
Die ersten Tage im neuen Job habe ich halbwegs überstanden und wundere mich nach wie vor wie groß das Haus eigentlich ist. Am Freitag gehts zu meinem ersten Außentermin, obwohl mir auch im Haus die Arbeit nicht ausgehen wird. Marketing macht einfach Laune, weil es dermaßen abwechlungsreich ist, dass nicht einmal mir fad wird - und das will was heißen. Und jetzt die Männer in den Bäumen genießen.
Rückblick, Ausblick
Das jährliche Prozedere eines Jahresrückblicks. Also, das war mein 2007: In der ersten Jahreshälfte sehr viel Aufregung und Vorbereitungen aufgrund unserer Hochzeit. Nebenher noch ein bisserl studiert, eine Spezielle abgeschlossen, einige gute Kurse erlebt, ein nettes Wiederholungspraktikum gemacht, meine erste, kleine, aber feine Ausstellungseröffnung mitgemacht. Im Juli mein persönliches Highlight: unsere Hochzeit - klein, gemütlich und mit sehr viel Herz. In der restlichen zweiten Jahreshälfte: ein recht schräges zweites Praktikum und eine kleiner, höchst erbaulicher Nebenjob, ein Bewerbungsgespräch mit erfreulichem Ausgang, noch immer Studiererei. Die einzigen Troubles kamen von meinem Rücken, die Nerven waren recht brav unterwegs. Eigentlich alles wie immer (ich bleibe Hypochonder aus Leidenschaft). Alles in allem Freunde noch besser kennengelernt und viele gute Stunden mit ihnen verbracht, viele neue Leute getroffen, die einfach Spaß und gute Laune gebracht haben. Der Ausblick: neuer Job, große Pläne, Vorfreude auf die im Kommen begriffene Nichte und vielleicht ein öfteres Wiedersehen mit dem entzückenden Herrn Neffen, ein bisserl weniger Stress und mehr für einen selber tun, viele neue interessante Leute treffen und endlich, endlich einmal das Studium abschließen.
In diesem Sinne: Alles bleibt besser und einen guten Rutsch!
Daumen drücken 2x
Morgen: 1. Bewerbungsgespräch für den Traumeinstiegsjob
2. Prüfung
Merci!
Autsch
Rückenschmerzen, die Zehntausendundfünfte. Jetzt war eigentlich monatelang Ruhe, aber am Sa wars wieder so weit: ich hab mein Kreuz wieder einmal abgeschossen. Toll, dass mein Orthopäde heute keinen Dienst hatte und mein Hausarzt gerade diese Woche auf Urlaub ist. Hrmpf. Ergo Tabletten holen im AKH... mal schaun wie sich die Geschichte diesmal entwickelt. Also bitte eine Runde Mitleid...
Schwere Entscheidung
Einen kommisonellen Antritt oder doch lieber die 10-wöchige Prüfungssperre riskieren? So oder so eine ungute Entscheidung.
EÖR II
Mein erklärtes Lieblingsfach in meiner Studienkarriere. Nächste Woche wieder einmal Prüfung. Ich bin gefesslt vom Stoff, vor allem vom Umfang und der ärgerlichen Tatsache, dass, als ich damals das (zugegeben) zweitemal angetreten bin, mit 54% durchgefallen bin (ein Dank an den Erfinder der 60% Regelung in so manchen Fächern). Mittlerweile hat man die Grenze auf 50% gesenkt und ich darf den ganzen Schmarrn nochmal lernen.... Danke System, ganz herzlichen Dank!
Stress
Arbeit und Lernen, Lernen und Arbeit so weit das Auge reicht. Zeit für sonst nix. Bleibt nur zu hoffen, dass das kein Dauerzustand bleibt.
Und an dieser Stelle Grüße an den Schwiegertiger. Ich danke nochmals herzlich für die Kasnudl am We :o)
Ganz oder gar nicht
Entweder war das heute sehr genial oder ein totaler Verhau. Hoffentlich sinds dann echt nur mehr 5 Prüfungen bis Studienende.
Tja
Die ersten Absagen sind leider eingetrudelt. Sollte ich nochmal lesen müssen, dass man mir für meine interessante Bewerbung dankt, dann muss ich laut schreien. Interessant ist und bleibt nun mal die kleine Schwester von Scheiße.
Däumchen drücken
Auf gehts mit meinen feschen Bewerbungsmappen und- schreiben. Ab zur Post damit und hoffentlich geneigte Leser und vielleicht zukünftige Chefs finden.
Ich packe...
... für Wochenende die ideale Ausrüstung ein: Schwimmflügerl und Gummistiefel. Ich hoffe mal, dass es die Hochzeit von Hasens Kollgen nicht total verregnet.